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Produktbeschreibung
Auszug aus dem Inhalt
Trotzdem gab es nach dem Ersten Weltkrieg noch manche Ansätze, Ascona als geistigen
Ort neu zu beleben. Der Bremer Architekt Carl Weidemeyer baute für die Ausdruckstänzerin
Charlotte Baha ein Theater. Weidemeyer blieb damals in Ascona und errichtete anschliessend
zahlreiche Villen im Stil des Neuen Bauens. Auf der Isola Brissago in Sichtweite
des Monte Veritàs verwirklichte ein deutscher Kaufhausbesitzer, Max Emden, sein
ganz privates Arkadien. Rund um seine neoklassizistische Villa, die inmitten eines subtropischen
Parkanlage steht, räkelten sich seinen meist nackten Freundinnen. Den Monte
Verità selbst hatte inzwischen Eduard von der Heydt übernommen. Der Aus Wuppertal
stammende Unternehmer und Kunstsammler beauftragte den Düsseldorfer Architekten
Emil Fahrenkamp mit dem Bau eines luxuriösen Hotels. Fahrenkamp baute einen weissen
Riegel auf den Grundmauern des ehemaligen Lebensreformer-Sanatoriums – eine Inkunabel
des Neuen Bauens in Europa. In dem 1928/29 fertiggestellten Bau war bereits jedes
Zimmer mit eigener Toilette und eigener Badewanne ausgestattet – in der Schweiz das
erste Haus mit diesen Vorzügen. Eduard von der Heydt nutzte das Hotel, um hier seine
Kunst zu zeigen. Selbst in der Fahrstuhlkabine soll damals ein Picasso gehangen haben.
Trotzdem gab es nach dem Ersten Weltkrieg noch manche Ansätze, Ascona als geistigen
Ort neu zu beleben. Der Bremer Architekt Carl Weidemeyer baute für die Ausdruckstänzerin
Charlotte Baha ein Theater. Weidemeyer blieb damals in Ascona und errichtete anschliessend
zahlreiche Villen im Stil des Neuen Bauens. Auf der Isola Brissago in Sichtweite
des Monte Veritàs verwirklichte ein deutscher Kaufhausbesitzer, Max Emden, sein
ganz privates Arkadien. Rund um seine neoklassizistische Villa, die inmitten eines subtropischen
Parkanlage steht, räkelten sich seinen meist nackten Freundinnen. Den Monte
Verità selbst hatte inzwischen Eduard von der Heydt übernommen. Der Aus Wuppertal
stammende Unternehmer und Kunstsammler beauftragte den Düsseldorfer Architekten
Emil Fahrenkamp mit dem Bau eines luxuriösen Hotels. Fahrenkamp baute einen weissen
Riegel auf den Grundmauern des ehemaligen Lebensreformer-Sanatoriums – eine Inkunabel
des Neuen Bauens in Europa. In dem 1928/29 fertiggestellten Bau war bereits jedes
Zimmer mit eigener Toilette und eigener Badewanne ausgestattet – in der Schweiz das
erste Haus mit diesen Vorzügen. Eduard von der Heydt nutzte das Hotel, um hier seine
Kunst zu zeigen. Selbst in der Fahrstuhlkabine soll damals ein Picasso gehangen haben.
Zusatzinformation
| Name | Monte Veritá |
| SKU | text002.pdf |
| inkl. MWST | 19 % |
| Autor | Nils Aschenbeck |
| Art | Sachbuch |
| Bindung | |
| Sprache | deutsch |
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