Produktbeschreibung
Werner Oelkers, Krimialhauptkomissar a.D., schildert in anschaulich geschriebenen Kapiteln die schrecklichen und interessanten Bremer Kriminalfälle der Nachkriegszeit. Es geht um Mord und Betrug, aber auch um Ausbildung und Alltagsarbeit.
Aus dem Inhalt:
Im Hafenrevier
Einbrecherfrühstück
Der Stecher
Ein grausamer Schläger
Ein Toter im Ratscafé
Sprengstoffattentat bei den Bremer Nachrichten
Mord am Ostersonntag
Grauen am hellichten Tage
Ein Exhibitionist
Ein Giftmord
und vieles mehr
Kreiszeitung Syke über "Morde in Bremen"
29.11.2003
"'Ich bin ja kein Schriftsteller...', sagt Werner Oelkers und hält doch sein erstes Buch in Händen. In 'Morde in Bremen' beschreibt er seine spektakulärsten Fälle bei der Bremer Polizei in der Nachkriegszeit. Und auch die zeitgeschichtliche Einordnung der Gräueltaten kommt in der sachlichen, dokumentarischen Schilderung nicht zu kurz.
Gestern stellte Oelkers sein Buch an einer der alten Wirkungsstätten, dem ehemaligen Polizeihaus am Wall, vor und erzählte die spannendsten Geschichten persönlich. Der 'Mord in der Neukirchstraße' im Jahre 1947 war für den jungen Polizisten ein einschneidendes Erlebnis: Das Opfer saß blutüberströmt im Bett, sämtliche Wände und das Bett waren blutgetränkt, der Frau fehlte die Nase. Richtig gruselig wurde es aber erst, als die Frau sich bewegte. 'Die lebt ja noch', rief einer der Kollegen und rief einen Krankenwagen. Den Täter machte die Bremer Kriminalpolizei wenig später dingfest, genau wie übrigens auch den Kannibalen Bodo Fries, der einen zwölfjährigen Jungen ermordete und seiner Frau anschließend ein Stück Leber und Fleisch mitbrachte, das die dann ahnungslos briet und auf den Tisch der Familie brachte. Den Rest verarbeitete sie zu Frikadellen, die Fries dann als Mörder überführten.
In einem bis heute ungeklärten Mordfall aus dem Jahre 1953 bewies Oelkers Einfallsreichtum: Als die Ermittlungen nicht mehr voran gingen, ließ er die Kleidung des Opfers reinigen, zog sie einer Kleiderpuppe an, und stellte sie in einem Schaufenster des Kaufhauses Karstadt aus. Die geflochtenen, zu einer Schnecke aufgesteckten Haare des Opfers ließ er vom Perückenmacher des Theaters am Goetheplatz anfertigen. Die Bremer standen in großen Trauben vor der Scheibe und drückten sich die Nasen platt. 'Es war spektakulär, gebracht hat es aber auch nichts...', gibt Oelkers zu. Neben den Kapitalverbrechen gibt es viele Gaunereien, die durchaus auch eine humoristische Komponente haben und viel Interessantes über die Polizeiarbeit ohne Computer und Handy. Ein wenig traurig wird der mittlerweile 79-jährige Pensionär, wenn er auf die alten Fotos im Buch schaut. Die meisten Kollegen von damals sind schon tot."
Kerstin Buss
Aus dem Inhalt:
Im Hafenrevier
Einbrecherfrühstück
Der Stecher
Ein grausamer Schläger
Ein Toter im Ratscafé
Sprengstoffattentat bei den Bremer Nachrichten
Mord am Ostersonntag
Grauen am hellichten Tage
Ein Exhibitionist
Ein Giftmord
und vieles mehr
Kreiszeitung Syke über "Morde in Bremen"
29.11.2003
"'Ich bin ja kein Schriftsteller...', sagt Werner Oelkers und hält doch sein erstes Buch in Händen. In 'Morde in Bremen' beschreibt er seine spektakulärsten Fälle bei der Bremer Polizei in der Nachkriegszeit. Und auch die zeitgeschichtliche Einordnung der Gräueltaten kommt in der sachlichen, dokumentarischen Schilderung nicht zu kurz.
Gestern stellte Oelkers sein Buch an einer der alten Wirkungsstätten, dem ehemaligen Polizeihaus am Wall, vor und erzählte die spannendsten Geschichten persönlich. Der 'Mord in der Neukirchstraße' im Jahre 1947 war für den jungen Polizisten ein einschneidendes Erlebnis: Das Opfer saß blutüberströmt im Bett, sämtliche Wände und das Bett waren blutgetränkt, der Frau fehlte die Nase. Richtig gruselig wurde es aber erst, als die Frau sich bewegte. 'Die lebt ja noch', rief einer der Kollegen und rief einen Krankenwagen. Den Täter machte die Bremer Kriminalpolizei wenig später dingfest, genau wie übrigens auch den Kannibalen Bodo Fries, der einen zwölfjährigen Jungen ermordete und seiner Frau anschließend ein Stück Leber und Fleisch mitbrachte, das die dann ahnungslos briet und auf den Tisch der Familie brachte. Den Rest verarbeitete sie zu Frikadellen, die Fries dann als Mörder überführten.
In einem bis heute ungeklärten Mordfall aus dem Jahre 1953 bewies Oelkers Einfallsreichtum: Als die Ermittlungen nicht mehr voran gingen, ließ er die Kleidung des Opfers reinigen, zog sie einer Kleiderpuppe an, und stellte sie in einem Schaufenster des Kaufhauses Karstadt aus. Die geflochtenen, zu einer Schnecke aufgesteckten Haare des Opfers ließ er vom Perückenmacher des Theaters am Goetheplatz anfertigen. Die Bremer standen in großen Trauben vor der Scheibe und drückten sich die Nasen platt. 'Es war spektakulär, gebracht hat es aber auch nichts...', gibt Oelkers zu. Neben den Kapitalverbrechen gibt es viele Gaunereien, die durchaus auch eine humoristische Komponente haben und viel Interessantes über die Polizeiarbeit ohne Computer und Handy. Ein wenig traurig wird der mittlerweile 79-jährige Pensionär, wenn er auf die alten Fotos im Buch schaut. Die meisten Kollegen von damals sind schon tot."
Kerstin Buss
Zusatzinformation
| Name | Morde in Bremen (pdf) |
| SKU | 932292-50-2 |
| inkl. MWST | 7 % |
| Autor | Werner Oelkers |
| Art | Belletristik |
| Bilder | Ca. 20 sw-Abb. |
| Bindung | |
| Sprache | deutsch |
Produktschlagworte
Fügen Sie Ihre Schlagworte hinzu:
Benutzen Sie Leerzeichen um Schlagworte zu trennen. Benutzen Sie (') für Phrasen.




